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Das Bundesministerium für Gesundheit hat ein Rechtsgutachten in Auftrag gegeben, das das Heilpraktikerrecht einschließlich der dazu ergangenen Rechtsprechung umfassend aufarbeiten und insbesondere klären soll.Dieses Gutachten liegt seit April 2021 vor. Der Berufsverband Freie Heilpraktiker e.V. hat den auf Heilpraktikerrecht spezialisierten Rechtsanwalt Dr. René Sasse damit beauftragt, das Rechtsgutachten des Bundesgesundheitsministeriums zu analysieren und zu […] weiterlesen
Autogenes Training richtet sich aus die Selbstwahrnehmung des eigenen Körpers. Im Fokus steht die systematische körperliche und seelische Entspannung. Es sollen Ängste und Schmerzen abgebaut und im Gegenzug Ruhe und Vitalität erreicht werden.
Der Berliner Arzt J. H. Schultz entwickelte in den 20er Jahren des 20. Jhds. dieses Programm zur Selbstentspannung.
Werkzeug dafür sind selbständig durchgeführte Körperbetrachtungen bzw. Körperübungen. Das Training sollte über einen längeren Zeitraum stattfinden und regelmäßig erfolgen.
Grundformeln des autogenen Trainings lauten beispielsweise so:
Wahrnehmung des Herzens: „Mein Herz schlägt ruhig und tief“
Wahrnehmung der Muskeln: „Ich spüre meine Arme, meine Beine“
Wahrnehmung der Füße: „Meine Füße tragen mich zuverlässig und weit“
Beendigung von Panik: „Meine Gedanken gehen vom Kopf in die Zärtlichkeit des Herzens“
Im Fokus der Ausleitungsverfahren steht die Aktivierung der Selbstheilungskräfte des Körpers. Die Entgiftungssysteme von Leber, Niere, vom Darm und von der Haut werden angeregt.
In der volkskundlichen Naturheilkunde sowie in der von der Antike bis in das 19. Jhd. vorherrschenden Säfte-Medizin (Humoralmedizin von lateinisch humor = Flüssigkeit) wurden Ausleitungsverfahren bevorzugt angewandt.
Es seien genannt: Aderlass, Blutegeltherapie, Schröpfen, Anregungen mit Glaubersalz und Rhizinusöl, Schwitzkuren, Teetrinken u. anderes. Diese Heilmethoden wurden besonders von dem Arzt Dr. Bernhard Aschner vor dem Vergessen bewahrt. Wesentlich dafür war sein 1928 erschienenes Buch „Technik der Konstitutionstherapie“.
Lichttherapie versucht, den Lichtmangel, der bei Menschen beispielsweise in der Zeit zwischen Oktober und März in unseren Breitengraden auftritt, mit Hilfe starker Lampen (2500 bis 10.000 Lux) auszugleichen.
Die sogenannte Winter-Depression wird mit Hilfe der Lichttherapie erfolgreich bekämpft. Weitere Anwendungsgebiete sind Schlafstörungen, und Bulimie.
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