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Das Bundesministerium für Gesundheit hat ein Rechtsgutachten in Auftrag gegeben, das das Heilpraktikerrecht einschließlich der dazu ergangenen Rechtsprechung umfassend aufarbeiten und insbesondere klären soll.Dieses Gutachten liegt seit April 2021 vor. Der Berufsverband Freie Heilpraktiker e.V. hat den auf Heilpraktikerrecht spezialisierten Rechtsanwalt Dr. René Sasse damit beauftragt, das Rechtsgutachten des Bundesgesundheitsministeriums zu analysieren und zu […] weiterlesen
Diese Heilmetholde richtet sich auf die Wirbelsäule und das Kreuzbein bzw. das Becken sowie die gesamte Muskulatur, welche eventuell Beckenschiefstände hervorbringt. Konkret wird massiert und geknetet. Der Japaner Saionji Masayuki hat diese Therapie entwickelt.
Die Enzymtherapie richtet ihr Augenmerk auf die Stoffwechselfunktionen des gesamten Körpers. Enzyme steuern die Reaktionsgeschwindigkeit dieser Stoffwechselvorgänge: beispielsweise Verdauung, Blutgerinnung, Verlauf von Entzündungen. Greifen Enzyme in großer Zahl ein, können sie auch bei der Zerstörung von Thrombosen, Embolien, Tumoren eingesetzt werden.
Ihren Ursprung hat die Enzymtherapie in der naturheilkundlichen Erfahrung der Menschheit über Jahrtausende hinweg. Es wurden Blätter, Früchte u. a. benutzt, deren Bestandteile reich an Enzymen sind.
Auf eine neue, moderne Ebene ihrer medizinischen Verwendung wurde die Enzymtherapie durch den Schotten John Bread Anfang des 20. Jhds. sowie den Österreicher Max Wolf in den 60er und 70er Jahren des 20. Jhds. gebracht. Die „systemische Enzymtherapie“ war geboren.
Enzyme werden hier in Medikamente extrahiert und bei Entzündungen, Rheumatischen Erkrankungen, bei der Tumorbekämpfung, bei Autoimmunerkrankungen sowie bei Verbrennungen eingesetzt.
Der Philosoph René Descartes sowie der Physiker Isaac Newton begründeten im 17. Jahrhundert die moderne Weltsicht der westlichen Medizin: Es wird streng unterschieden zwischen Körper und Geist – die Seele bleibt gleich ganz weg. Der menschliche Körper wird praktisch einer Maschine gleichgesetzt, auf welche materiell eingewirkt werden muss, damit sie in einer durch und durch materiellen Welt gut funktioniert. Die Welt als Kosmos von Mensch – Natur – fein- und grobstofflichen Energien – von Seele, Körper und Geist hat in diesem Denken keinen Platz – oftmals bis heute.
So werden die mechanisch, chemisch, physikalisch messbaren Symptome eingeordnet, in ihren nackten „Störungen“ diagnostiziert und danach die „Krankheit“ behandelt.
Ganzheitliche Diagnostik knüpft in seinen Traditionen an die jahrtausendealten Vorbilder der Welt-Heilsysteme aus Indien, China, Tibet und der Indianer an. Moderne klassische Vorläufer sind die Anthroposophische Medizin, die Homöopathie, Polarity, Chranio-Sacral-Therapie u. a. Sie betrachtet den Mensch in seinem Geflecht zum ganzen Kosmos, seiner Verwurzelung in bestimmten gesellschaftlichen bzw. sozialen Grundlagen, in seinem Aufenthalt im ewigen Kreis von Gesundheit und Krankheit.