 KamilleMatricaria chamomilla
Wichtig ist es, die echte Kamille von der Hundskamille (Anthemis arvensis) zu unterscheiden. Schneidet mensch den Blütenboden mit einem Messer von oben nach unten durch, so sieht mensch bei der echten Kamille, dass der Blütenboden innen hohl ist.
Verwendet werden die getrockneten Blütenköpfchen. Ernte, sobald die Köpfchen voll aufgeblüht sind. Trocknung im Schatten, nicht über 35 Grad.
Tee: Ein Esslöffel Blütenköpfchen mit einem Liter Wasser anbrühen. Nicht kochen. Gute Wirkung bei Magen-Darmstörungen, insbesondere bei solchen mit Schmerzen, z. B. Blähungen. Gut bei Magenträgheit, bei Durchfall und gegen Brechreiz. Auch bei Entzündungen der Harnwege und bei schmerzhafter Periode verwenden.
Kompressen, Tee: Äußerlich als Kompresse, Tee und als Streupulver verwendet bei Entzündungen der Augen, der Mund- und Rachenhöhle. Auch bei Ausschlägen und Hämorrhoiden
Öl: Das ätherische Kamillenblauöl besitzt ausgesprochen entzündungshemmende und wundheilungsfördernde Eigenschaften.
Bad: Bäder bei Hautkrankheiten. |