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Pflanzenheilkunde

Heilpflanzen sind Naturprodukte, die wirksamen Inhaltsstoffe sind von der Ernte, der Lagerung, dem Standort, dem Klima und den Lichtverhältnissen abhängig.Die Wirksamkeit der Heilpflanzen ist eine Mischung aus verschiedenen Wirkstoffen. Die Pflanzenheilkund, auch Phytotherapie genannt, ist eine Unterkategorie der Naturheilkunde. Phytotherapie ist die Heilung, Linderung und Vorbeugung von Krankheiten und Beschwerden durch Arzneipflanzen, durch deren Teile wie Blüten, Wurzeln oder Blätter, durch Pflanzenbestandteile wie ätherische Öle oder durch Zubereitungen aus Arzneipflanzen wie Trockenextrakte, Tinkturen oder Presssäfte. Zusammengefasst ist es die Lehre der Verwendung von Heilpflanzen als Arzeneimittel.

Methoden der Zubereitung
Es gibt zehn verschiedene Zubereitungen um die Heilpflanzen anwenden zu können. Die einfachste Methode ist es die Pflanzenteile mit kochendem Wasser zu übergießen, dies ziehen zu lassen und dies nach einiger abzuseihen. Diese Zubereitung wird Infus genannt, eine zweite Methode wird Dekokt gennant. Hier werden die Pflanzenteile abgekocht und dann abgeseiht. In der Phytotherapie werden aber auch Salben oder Gele benutzt.

Die berühmtesten Ärzte des Altertums
Der erste berühmteste Arzt hieß Hippokrates von Kos. Er lebte von 460 v. Chr. bis um 370 v. Chr., er gilt als Begründer der Medizin als Wissenschaft. Er gilt auch als „Vater der europäischen Heilkunde“. Folglich hat der Arzt zuerst das „Ganze der Natur“ zu kennen, bevor er den Patienten behandeln kann. Danach soll der Arzt über eine Konzeption verfügen, mit deren Hilfe er beurteilen kann, wie sich die „Einzelelemente“, aus denen sich alles zusammensetzt, zueinander und zum menschlichen Körper verhalten. Unter Hippokrates entstand die „Corpus Hippocraticum“, eine etwa 60 Schriften umfassende Textsammlung. Man weiß nicht welche Schriften tatsächlich von ihm stammen und welche nicht. Im ersten Jahrhundert galt Pedanios Dioskurides als Militärarzt, er war im römischen Dienst unter den Kaisern Claudius und Nero. Er ist der berühmteste Pharmakologe des Altertums. Die Pharmakologie ist die Wissenschaft von der Wechselwirkung zwischen Stoffen und Lebewesen.

Kräuter für die Schmerzlinderung
Wenn Sie akute und durchgehende Schmerzen haben, hilft Ihnen die Kraft der Kräutern. Produkte oder Medikamente die aus Heilpflanzen bestehen, können Sie ohne bedenken an Nebenwirkungen problemlos einnehmen. Die Extrakte der Weidenrinde lindern beispielsweise den Schmerz, ebenfalls können sie Entzündungen hemmen und wirken gleichzeitig Fieber senkend. Der aktive Wirkstoff der Weidenrinde ist Salicin, das vom menschlichen Körper zu Salicylsäure verarbeitet wird, die Salicylsäure bildet im Körper ein Gewebshormon, das für die Hemmung von Prostaglandin verantwortlich ist. Das Prostaglandin verstärkt das Schmerzempfinden.

Kräuter lassen sich nicht nur in der Pflanzenheikunde anwenden, sondern auch als ätherische Öle um die schlechten Gerüche in den Räumlichkeiten zu verdrängen, also Raumduft.

Kategorie Allgemein, Heilpflanzen, Heilpraktiker | 0 Kommentare » veröffentlicht am 10. November 2015

Johanniskraut – Die Pflanze der Sommersonnwende

Für Heilpraktiker, Masseure und Dorn-Breuss-Therapeuten

Johanniskraut  Hypericum perforatumJohanniskraut – Die Pflanze der Sommersonnwende

Johanniskraut (Hypericum perforatum), auch Hartheu, Wundkraut, Konradskraut, Hexenkraut und Blutkraut genannt, kann von Juni bis August gesammelt werden. Die Blüten und die Blätter sollten im Schatten getrocknet werden.

Seine allgemeine Verwendungsart ist stimmungsaufhellend, entzündungshemmend. Es wirkt anregend auf die Verdauung.
Eine spezielle Verwendung findet Johanniskrautöl bei der Breuss-Massage. Das frische blühende Kraut wird zerquetscht und mit Olivenöl in ein Glas mit Schraubdeckel gegeben. 14 Tage an der Sonne stehen lassen und öfters umschütteln. Danach abfiltrieren.
Das Öl hat nun eine tiefrötliche Farbe. Es wirkt beim Einmassieren der Wirbelsäule und der sie umgebenden Muskeln sehr tief ein und löst wunderbar Verspannungen.
Homöopathisch wird Johanniskraut als Hypericum D3 nach Verwundungen, Operationen und Hirnerschütterungen empfohlen, um lädiertes Gewebe zu regenerieren.
Der Tee wirkt gegen träge Verdauung, Gallenstauungen und unregelmäßige Periode.

Das Wesen des Johanniskrautes hat Robert Quinche so beschrieben: „Wenn die Sonne ihren Höchststand erreicht hat, am Johannistag, um den 24. Juni, steht das Johanniskraut in schönster Blüte…

Die gegenständigen Seitentriebe tragen viele kleine elliptische Blättchen, die, gegen das Licht gehalten, wie durchlöchert aussehen. Dies sind die durchsichtigen Öldrüsen. Wie kleine Sonnenrädchen stehen die orangefarbenen Blüten in Trugdolden an den Stängelenden. Zerdrücken wir einen Blütenkopf zwischen den Fingern, tritt ein blutroter Farbstoff aus. Die Pflanze scheint förmlich vom Licht durchtränkt und verwandelt die Sonnenenergie in diesem Blütenfarbstoff von besonderer Heilkraft.“

Raffael

Kategorie Heilpflanzen, Heilpraktiker, Raffael | 0 Kommentare » veröffentlicht am 30. Juni 2009

Gesund und fit mit Heilpflanzen – kleine Ratgeberserie mit Tipps von Raffael Zimmermann

Pflanzenheilkunde ist ein besonderes Stecken-Pferd von Polarity-Therapeut Raffael Zimmermann. So hat er in den letzten Jahren sein Wissen mal danach forschend, mal einfach so darauf stoßend zusammengetragen und für sich und seine Nächsten einen kleinen Ratgeber zusammengestellt.

Nachdem er sich als ganzheitlicher Therapeut in das Therapeuten-Suchportal porta sanitas eingetragen hatte wurden wir auf ihn aufmerksam und nach einigen Telefonaten entwickelte sich die Idee, seine Sammlung in einer Serie zu veröffentlichen. Und genau das soll jetzt ab
kommenden Montag geschehen. Täglich soll fortan ein Artikel erscheinen, indem Herr Zimmermann sein Wissen zum Besten gibt.

Welche Pflanze hilft bei welchem Wehwehchen bei Krankheiten, Beschwerden oder sonstigen den Menschen quälenden Zuständen. Ein kleines Sammelsurium von altem und neuem Wissen zur Heilwirkung von Pflanzen. Viele Stichwörter finden sich wieder von Abnehmen zu Bauchschmerzen über Depressionen, Durchfall, Schlafbeschwerden, Fieber, Hexenschuß, Magen, Zahnfleisch, Zellulitis bishin zur Zungenlähmung. Fast zu jedem Buchstaben des Alphabets finden sich natürlich genügend Beschwerden gegen die ein Kraut gewachsen scheint.

Und nach diesem Schema wird diese Serie auch aufgebaut sein. Für jeden Tag haben wir uns einen Buchstaben vorgenommen: Ein Buchstabe, viele Beschwerden und viele Kräuter die für Linderung oder Heilung sorgen sollen.

Herr Zimmermann möchte klar feststellen, daß all dieses Wissen von Ihm nur zusammengetragen wurde und es ihm vor allem darum geht, ein breites Spektrum an Möglichkeiten zur Verfügung zu stellen, wenn es um die Behandlung von Beschwerden mittels Pflanzen geht.

Diese Serie ist sicher eine interessante Fundgrube für Jeden. Ob Heilpraktiker oder Privatmensch, Phyto-Therapeut oder Schulmediziner, Alt und Jung, Laie oder Experte. Sicher findet jeder noch den einen oder anderen guten Ratschlag der ihm neu ist. Sicher wird dadurch so manches Kraut entdeckt, das doch schon immer war so nah und bisher nur nicht erkannt wurde.

Natürlich würden wir uns über zahlreiche Rückmeldung sowie rege Ergänzungen freuen. Besuchen sie portasanitas.de und informieren Sie sich über die Möglichkeiten der Heilpflanzen. Schreiben Sie selbst Kommentare geben Sie Anregungen und lassen Sie andere von Ihrem Wissen profitieren.

Die Serie beginnt Montag, 15.09.2008 mit dem Buchstaben A

Kategorie Heilpflanzen, Raffael | 0 Kommentare » veröffentlicht am 10. September 2008