Aktuell

Wie bekomme ich meinen Magen-Darmtrakt in den Griff?

Vortrag von Dr. med. John Switzer

am Donnerstag, den 22. März um 19 Uhr
Weinhartstr. 9 in Herrsching:

Wie bekomme ich meinen Magen-Darmtrakt in den Griff?

Wertschätzungsbeitrag: 15 Euro

Anmeldung unter Tel.: 08152 – 396 4001 Naturheilpraxis Grüner
Oder Hellmut-Fölster-Stiftung Tel.: 08152 – 99 34 999

Mehr Informationen unter
www.hellmut-foelster-stiftung.de
und
info@ayurveda-bayern.com

Auf Ihr Kommen freuen sich

Astrid Grüner + Hellmut Fölster
Weinhartstr. 9
82211 Herrsching
Info@naturheilpraxis-gruener.de
Hellmut-foelster@t-online.de

Kategorie Allgemein, Archiv, Heilpraktiker | 0 Kommentare » veröffentlicht am 15. März 2012

Aktuelle Pflanzen und Gemüse zur Unterstützung unserer Gesundheit

Vom Bärlauchkraut als der idealen Frühlings-Blutreinigungskur habe ich schon gesprochen.
Menschen, die voll einsteigen wollen, können einen kleinen Spatel in die Hände nehmen, und sich die Wurzeln von Löwenzahn, Meerrettich und Blutwurz sichern. Blutwurz wird angewendet bei Durchfall, Gicht und epileptischen Krämpfen. Die Meerrettichwurzel stärkt den Magen, vertreibt Blähungen, hilft bei Gicht, Harn- und Steinleiden, wird auch bei Frostschäden und gegen Sommersprossen angewandt.
Löwenzahn stützt Milz, Leber und Magen, verbessert das Blut, reinigt die Luftwege und ist gut für die Augen.

Wer es ein bisschen gemütlicher mag, soll auch zu seinem Recht kommen: Spinat ist das aktuelle Gemüse überhaupt. Durch seinen hohen Eisengehalt unterstützt er den Sauerstofftransport des Blutes und stärkt die Leber. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie Allgemein, Heilpraktiker, Raffael | 0 Kommentare » veröffentlicht am 1. April 2009

Gesund und fit mit Heilpflanzen – Buchstabe M

Der Buchstabe M des Heilkräuter-Ratgebers von Raffael steht heute im Mittelpunkt. Alle vorhergehenden Buchstaben finden Sie in den vorhergehenden Artikeln sowie in der Rubrik Heilpflanzen. Die Anleitung zu diesem Ratgeber, der keinerlei Ansprüche auf Vollständigkeit erhebt, finden Sie im Artikel für den Buchstaben A.

Mädchen in der Pubertät
Salbei ist Mädchen in der Pubertät wegen seiner Wirkung auf die Hormone anzuraten.

Magen
Magenreinigung: Bärlauchblätter in Salate, in Suppen, einfach so essen. (K)
Gegen Hitze im Magen: Brombeeren essen.
Gegen Krämpfe im Magen und den Gedärmen: Tee von Blättern des Gänserich (Krampfkraut). (K)

Spinat ist besonders reich an Chlorophyll, Vitaminen und Mineralsalzen. Ich empfehle ihn daher wärmstens für jene, die an Magenbeschwerden leiden. (M)

Meerrettich verursacht in geringen Mengen eine wohltuende Spannung in faulen Mägen. („Schleifstein des Magens“)

Salbei mildert Magenschmerzen. (M)

Der Estragon reguliert das Luftschlucken, Blähungen, Fermentierungen und all die üblichen Magen- und Darmstörungen.

Der Efeublätter-Tee (eine Prise getrockneten Blattes auf einen Liter Wasser) stimuliert – wie alle bitteren Pflanzen – den Magen und die Funktionen des Verdauungstrakts.

Milde Pflanzen wie Malven, Borretsch, Hirtentäschelkraut, Sternmiere und Wegerich gehen mit Magen und Darm sehr zart um.

Der Brei aus dem zerstoßenen Samen von Lein mit heißem Wasser wird zu Umschlägen auf Magen- und Darmgegend bei Koliken mit Vorteil benutzt. (F)

Der Aufguss von Tausendgüldenkraut (Erythraea centaurium, im Volksmund Gottesgnadenkraut, Fieberkraut, Erdgalle, wilder Aurin) ist ein vorzügliches, fieberwidriges Magenmittel, besonders bei Verdauungsbeschwerden. (F)

Blütenköpfchen der echten Kamille (Matricaria chaomomilla), mit Roggenmehl und Wasser zu einem dünnen Brei angerührt, dienen als wirksames Material für Umschläge gegen Koliken, Bauchgrimmen, Magenkrämpfe und Blasenschmerzen. (F)

Die Blätter des Wermut (Artemisia absinthium) als Aufguss verwendet, sind zusammen mit Tausendgüldenkraut sehr gut gegen Magenleiden. (F)

Was bitter im Mund, ist für den Magen gesund…

Magengeschwüre
Gegen Magengeschwüre: Tee von Brennesselblättern mit Honig gesüßt.
Gegen Magengeschwüre: Brennessel-Frühlingskur: Junge Brennesselblätter als Suppeneinlage oder als Spinat. (K)

Malaria
Der Tee von einjährigem Beifuss ist die einzig wirksame Substanz gegen Malaria. Bitterer, aber trinkbarer Tee. (H)

Menstruationsbeschwerden
Warme Kohlblätter in Form einer Kompresse auf der Gebärmutter auflegen (M).

Fenchel kann unregelmäßige Menstruationen regulieren. Er regt außerdem allzu schwache Menstruationen an.

Brennesseltee hemmt zu starke Monatsblutungen. (M)

Ein Aufguss aus Schafgarbenblättern beruhigt schmerzende Menstruationen.

Das blaue Öl der Schafgarbe wirkt krampflösend bei Menstruationsbeschwerden. Maria Treben schwört darauf, dass die rosablütige Schafgarbe eine höhere Wirksamkeit besitzt.

Frauenmanteltee hilft bei Zyklusunregelmäßigkeiten, Mensbeschwerden, Zysten, Entzündungen, Vaginalinfektionen.

Das Erzengelwurz (Angelica archangelica) hat als Hauptwirkstoffe ätherische Öle, Bitterstoffe, Gerbstoffe, Cumarine. Sie ist eine östrogenisierende Pflanze und fördert die Menstruation. (H)
Falls die Menstruation überfällig ist vom Tonikum des Erzengelwurz dreimal täglich 10 Tropfen vier Tage lang einnehmen. (Die vier Tage sind als Maximum gedacht, nicht länger, schadet sonst.) (H)

Die Gartenraute (Ruta graveolens) hat als Hauptwirkstoffe Cumarine, Alkaloide, Flavonoid Rutin und ätherische Öle. Sie hat eine östrogene Wirkung und kann bei unregelmäßiger Menstruation eingesetzt werden.
Während der Schwangerschaft nicht anwenden, da dieses Kraut abortiv wirken kann. (H)

Mönchspfeffer (Vitex agnus castus) reguliert den Zyklus, fördert den Eisprung, greift regulierend auf die Produktion der Geschlechtshormone ein. (H)

Beifuß (Artemisia vulgaris) ist eine uralte Fruchtbarkeitspflanze. Sie fördert in der ersten Zyklushälfte den Eisprung und in der zweiten Hälfte die Menstruation. Sie wirkt auf die Hypophyse und treibt die ‚Dämonen der Melancholie’ mit der Menstruation aus. Sie öffnet, bringt ins Fließen, reinigt. Sie ist entspannend und krampflösend bei Mensbeschwerden.
Anwendungsbeispiel: Wechseljahrstee gemischt aus: 20g Rotkleeblüten, 30g Salbei, 20g Hopfen. Mit heißem Wasser überbrühen und 3 Minuten ziehen lassen.
Bei Schwangerschaft oder Allergien nicht verwenden. (H)

Gänsefingerkraut (Potentilla anserina) bewährt sich bei Menstruationskrämpfen. Einige Tage vor der Menstruation mit der Einnahme beginnen. (H)

Migräne

Warme Kohlblätter in Form einer Kompresse auf die Stirn auflegen. (M)

Apfelessen kann Migräne heilen. (M)

Auch bei Migräne ist eine in Minzabsud (eine Handvoll Minze wird 10 Minuten lang in einem Topf voll Wasser gekocht) getauchte Kompresse sicher sehr wirksam.

Die Blüten der Schlüsselblume geben einen wirksamen Teeaufguss (2 Esslöffel voll auf ¼ Liter Wasser) gegen Schwindelanfälle und Migräne.

Aufguss oder Tinktur des Echten Baldrians (Valeriana officinalis) (F)

Das Gänsefingerkraut ist extrem krampflösend. Für Migräne sollte es als Tinktur innerlich angewendet werden. (H)

Das Eisenkraut (Verbena officinalis) wirkt bei einer Langzeitbehandlung auf prämenstruelle Migräne lindernd. (H)

Gänsefingerkraut (Potentilla anserina) ist bei Migräne als Tinktur erfolgreich. (hochdosiert, halbstündlich) (H)

Milchstau

Junge Mütter können direkt auf die Brust Kataplasmen aus frischer Minze legen, die sie nur kurz in kochendem Wasser aufgeweicht haben; das löst jeden Milchstau in der Brust. (M)

Die Blätter des Beinwell (Symphytum officinale) werden verwendet als äußerliche Umschläge bei verhärteten Milchdrüsen. (F)

Das Kraut des Garten-Kerbel (Anthriscus cerefolium, im Volksmund Kerbelkraut) wird, äußerlich frisch aufgelegt, zur Vertreibung der Milchknoten verwendet. (F)

Das getrocknete blühende Kraut des echten Steinklees (Melilotus officinalis) dient als Absud zu Umschlägen bei Milchknoten der Frauen. (F)

Das Eisenkraut (Verbena officinalis) ist milchproduktionsfördernd. (H)

Himbeerblätter (Rubus idaeus) sind milchbildend. (H)

Die Brennessel (Urtica urens) ist milchbildungsfördernd. (H)

Milch stoppen
Früher machten sich die Ammen einen Brustumschlag aus gehackter Petersilie, um die Milch zu stoppen. (M)

Müdigkeit
Schwarzer Johannisbeersaft ist ein wundervolles Getränk gegen die Müdigkeit. (M)

Ein Salbeibad (ein Büschelchen Salbei in die Badewanne) hat die gleichen Eigenschaften wie ein Rosmarinbad; es regt an, stärkt, ja reizt sogar und ist daher übermüdeten Leuten morgens zu empfehlen. (M)

Müttern, gebärenden
Salbei ist gebärenden Müttern wegen seiner Wirkung auf die Hormone anzuraten.

Mund
Bei allen Wehwehchen des Mund- und Rachenraumes (Mundfäule) kann (mensch) entweder frische Blaubeeren kauen und die Haut ausspucken, oder aber mit Blaubeerabsud gurgeln, den (mensch) durch das Aufkochen der Beeren in Wasser gewonnen hat. (M)

Falls Sie zu Wehwehchen in Mund- und Rachen neigen, bereiten Sie sich doch folgende desinfizierende Zahnpasta: lassen Sie 100g Thymian einige Tage in ½ Liter Schnaps ziehen und reiben Sie täglich Zähne und Zahnfleisch tüchtig damit ein, indem Sie Ihre Zahnbürste in diesen Thymianschnaps tauchen. (M)

Bläschen im Mund würden einer Spülung mit Eibisch- oder Malvenaufguss nicht standhalten. (M)

Mundfäule
Karottenblätter haben eine antiseptische Wirkung und eignen sich daher als Absud sehr gut zu Mundspülungen bei Mundfäule.

Kategorie Heilpflanzen | 0 Kommentare » veröffentlicht am 29. September 2008

Gesund und fit mit Heilpflanzen – kleine Ratgeberserie mit Tipps von Raffael Zimmermann

Pflanzenheilkunde ist ein besonderes Stecken-Pferd von Polarity-Therapeut Raffael Zimmermann. So hat er in den letzten Jahren sein Wissen mal danach forschend, mal einfach so darauf stoßend zusammengetragen und für sich und seine Nächsten einen kleinen Ratgeber zusammengestellt.

Nachdem er sich als ganzheitlicher Therapeut in das Therapeuten-Suchportal porta sanitas eingetragen hatte wurden wir auf ihn aufmerksam und nach einigen Telefonaten entwickelte sich die Idee, seine Sammlung in einer Serie zu veröffentlichen. Und genau das soll jetzt ab
kommenden Montag geschehen. Täglich soll fortan ein Artikel erscheinen, indem Herr Zimmermann sein Wissen zum Besten gibt.

Welche Pflanze hilft bei welchem Wehwehchen bei Krankheiten, Beschwerden oder sonstigen den Menschen quälenden Zuständen. Ein kleines Sammelsurium von altem und neuem Wissen zur Heilwirkung von Pflanzen. Viele Stichwörter finden sich wieder von Abnehmen zu Bauchschmerzen über Depressionen, Durchfall, Schlafbeschwerden, Fieber, Hexenschuß, Magen, Zahnfleisch, Zellulitis bishin zur Zungenlähmung. Fast zu jedem Buchstaben des Alphabets finden sich natürlich genügend Beschwerden gegen die ein Kraut gewachsen scheint.

Und nach diesem Schema wird diese Serie auch aufgebaut sein. Für jeden Tag haben wir uns einen Buchstaben vorgenommen: Ein Buchstabe, viele Beschwerden und viele Kräuter die für Linderung oder Heilung sorgen sollen.

Herr Zimmermann möchte klar feststellen, daß all dieses Wissen von Ihm nur zusammengetragen wurde und es ihm vor allem darum geht, ein breites Spektrum an Möglichkeiten zur Verfügung zu stellen, wenn es um die Behandlung von Beschwerden mittels Pflanzen geht.

Diese Serie ist sicher eine interessante Fundgrube für Jeden. Ob Heilpraktiker oder Privatmensch, Phyto-Therapeut oder Schulmediziner, Alt und Jung, Laie oder Experte. Sicher findet jeder noch den einen oder anderen guten Ratschlag der ihm neu ist. Sicher wird dadurch so manches Kraut entdeckt, das doch schon immer war so nah und bisher nur nicht erkannt wurde.

Natürlich würden wir uns über zahlreiche Rückmeldung sowie rege Ergänzungen freuen. Besuchen sie portasanitas.de und informieren Sie sich über die Möglichkeiten der Heilpflanzen. Schreiben Sie selbst Kommentare geben Sie Anregungen und lassen Sie andere von Ihrem Wissen profitieren.

Die Serie beginnt Montag, 15.09.2008 mit dem Buchstaben A

Kategorie Heilpflanzen, Raffael | 0 Kommentare » veröffentlicht am 10. September 2008