Stärkung des Immunsystems
Wir Menschen bestehen aus zehntausend Milliarden Zellen und einhundert- bis zweihunderttausend Milliarden Bakterienzellen.
Diese Bakterienzellen sind viel kleiner als meine „Normalzellen“. So machen die Bakterien nur ein bis zwei Kilogramm meines Körpergewichtes aus.
Die Aufgaben der meine Hautoberfläche, meine Schleimhäute und meinen Verdauungstrakt bewohnenden Bakterien sind für mich sehr segensreich. Sie schützen mich vor anderen, Krankheiten verursachenden fremden Bakterien und Viren und sind in der Lage, lebenswichtige Vitamine wie Vitamin K, Vitamin B 12 und Folsäure für mich zu produzieren, falls meine Nahrung so mangelhaft ist, dass ich diese Stoffe nicht selbst mit dem Essen in mich aufnehme.
Sie entgiften mich, indem sie Giftstoffe aufgreifen und diese dann mit dem Stuhl nach außen befördern.
Aus diesem Grunde wiesen die traditionellen alten Heilweisen der chinesischen Medizin, des Ayurveda, der europäischen und indianischen Medizin immer darauf hin, dass die Grundlage der menschlichen Gesundheit im respektvollen Miteinander von Mensch und den ihn besiedelnden Bakterien liege.
Anders formuliert: Die Gesundheit gründet sich zu einem guten Teil auf das bakterienschützende Milieu des Darmes. Die Darmbakterien müssen gesund sein.
Darauf bauen Heilmethoden wie die Symbioselenkung, die Verbesserung des Inneren Milieus, die Behandlung des Säure-Basen-Haushaltes und die Vitalisierung des Darmes durch sinnvolle naturnahe Ernährung auf.
P. S.
Der zweite Mai ist vorbei, der Aurelia-Verlag in Baden-Baden ist wieder erreichbar.
Ich habe nachgefragt wegen des Vortrages „Schweinefleisch und Gesundheit“ von Dr. med. Hans-Heinrich Reckeweg. Das Buch erlebt mittlerweile seine 17. Auflage seit 1977 und steht bei einer ungefähren Gesamtauflage von 500.000 Exemplaren. Es ist unter der ISBN-Nr. 978 -3- 922 907 060 beim Buchhandel erhältlich.
Interessante Erkenntnisse daraus wünscht
Raffael
Kategorie Allgemein, Heilpraktiker, Raffael | 0 Kommentare » veröffentlicht am 8. Mai 2009
Der Buchstaben H des Heilkräuter-Ratgebers von Raffael ist heute an der Reihe. Alle vorhergehenden Buchstaben finden Sie in den vorhergehenden Artikeln sowie in der Rubrik Heilpflanzen. Die Anleitung zu diesem Ratgeber, der keinerlei Ansprüche auf Vollständigkeit erhebt, finden Sie im Artikel für den Buchstaben A.
Haare
Die Kapuzinerkresse hält bei äußerlichen Anwendung „das Haar fest“. Deshalb findet (mensch) sie in verschiedenen Haarwassern.
Hier eine Lotion, die früher sehr hoch im Kurs stand: Lassen Sie zu gleichen Teilen 100g Kapuzinerkresse, Buchsbaum- und Brennesselblätter zwei Wochen in einem halben Liter 90prozentigem Alkohol mazerieren.
Die durch ein Sieb gegossene Mischung wird zur Einreibung der Kopfhaut benützt. (M)
Die Abkochung von 10g Klettenwurzel (Große Klette, kleine Klette, und die filzige Klette) und 10g Brennesselwurzel in ¼ Liter mit Essig versetztem Wasser fördert erfahrungsgemäß den Haarwuchs. (F)
Die Abkochung der Wurzel der Großen Brennessel (Urtica dioeca) gilt als wirksames Haarwasser bei Haarausfall. (F). Die kleine Brennessel (Urtica urens) hat die gleiche Wirkung.
Gegen Haarausfall ist die Kopfwaschung mit Kamillentee ein bewährtes Mittel. (F)
Hämorrhoiden
Eine äußerliche Anwendung von Kohlblättern ist gut gegen Hämorrhoiden. (M)
Brennesseltee hemmt Hämorrhoiden. (M)
Frisches Hirtentäschelkraut als Umschlag direkt auf die angegriffene Stelle auftragen. (M)
Ein Aufguss aus Schafgarbenblättern heilt Hämorrhoiden. (M) Den ganzen Beitrag lesen »
Kategorie Heilpflanzen | 0 Kommentare » veröffentlicht am 24. September 2008